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Schrecklich schön
| 23.10.2011
Via Mala steht im Romanischen für "Schlechter Weg" und dies war früher durchaus wörtlich gemeint. Heute kann die mystische Schlucht zwischen Thusis und Donat gefahrlos besucht werden. Als "schrecklich schönes Naturmonument von erdrückender Schönheit und Faszination" beschreibt die Tourismusinformation die Viamala Schlucht. Das Naturschauspiel der engen und bis zu 300 Meter tiefen Viamala ist ein wichtiger Faktor für den anhaltenden Erfolg des Transviamala Run & Walk, der am 23. Oktober 2011 zum zehnten Mal stattgefunden hat. Es ist jedoch ein Gesamtpaket, das den Anlass zum Inbegriff eines Erlebnislaufs macht, der praktisch allein durch Mundwerbung gefüllt wird.
So steht mit der Initative Union da Sport Tumpriv eine begeisterte Organisatorin dahinter, die mit dem Event Perspektiven über den Wettkampfsport hinaus verfolgt. Das Finishergeschenk heisst beim Transviamala "Fazalet" (Säumersäckchen) und ist jeweils mit regionalen Produkten gefüllt - im Jubiläumsjahr mit verschiedenen Käsesorten für ein Transviamala Fondue. Der Spass und das Engagement für den eigenen Anlass kommen auch bei der Streckengestaltung zum Ausdruck. Da eine der zwölf Brücken entlang der Strecke nicht mehr als sicher gilt, errichteten die Organisatoren in Zusammenarbeit mit den Verein Kulturraum Viamala für den diesjährigen Jubiläumslauf einen Single Trail. Der Transviamala Run steht zudem für eine neue Idee, die aus einem vermeintlichen Ende entstehen kann: Der Lauf wurde 2002 von der neuen Crew als Weiterentwicklung des angejahrten Schamslerlaufs lanciert.
Mit rund 1200 Teilnehmern endete der 10. Transviamala vom 23. Oktober 2011 mit einem neuen Teilnehmerrekord. Jasmin Nunige bei den Damen und Ulysses Joos bei den Herren holten die Tagessiege im 19 km Hauptlauf ab. Nunige realisierte dabei einen neuen Streckenrekord.
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