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Länger, härter und höher
| 29.09.2011
Trailrunning ist seit einigen Jahren ein wachsender Trend. Entsprechende Wettkämpfe bewegen sich in der Schweiz jedoch bislang in Nischen. Dies will Andrea Tuffli mit dem Swiss Irontrail ändern. Dabei orientiert er sich am Ultra-Trail du Mont Blanc UTMB in Frankreich, der mit seinen 166 km als Mass aller Trail-Dinge gilt - und der seit der Lancierung im Jahr 2003 zum Erfolgsmodell geworden ist. Rund 10'000 Läufer hatten sich für die letztjährige Austragung des UTMB eingeschrieben. Zugelassen wurden schliesslich 5'500.
Sportliche Extremleistungen sind alltäglicher geworden. Die Eckdaten des Swiss Irontrails wirken dennoch spektakulär. Beim gemäss Medieninfo "weltweit längsten, härtesten und höchst gelegenen Ein-Etappenrennen" sollen die Teilnehmer vom 6. - 8. Juli 2012 auf 201 Kilometern und 11000 Steigungs- sowie 11390 Gefällemetern praktisch alle Regionen Graubündens durchqueren. Neben der Hauptstrecke auf der Transversale durch Graubünden sind zwei kürzere Läufe über rund 141 Kilometer sowie 72 Kilometer geplant.
Für die Premiere erwartet Andrea Tuffli insgesamt rund 700 - 800 Teilnehmer. Geht die Planung auf, soll nach fünf Jahren bereits die 4'000-er Grenze geknackt werden, womit der Swiss Irontrail zu den weltweit führenden Trail-Running-Events gehören würde. Man darf gespannt sein. Auch auf das Zusammenspiel mit dem Swissalpine, der seinen gewohnten Platz im Wettkampfkalender behalten soll und damit künftig rund zwei Wochen vor dem Irontrail stattfinden wird.
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