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Gregori Ott beendet ersten WM-Final als Zehnter | 07.07.2011
„Ich war sehr nervös“, gestand der 1,93 m grosse Athlet, der nur wenige Stunden Zeit gehabt hatte, um seinen Finaleinzug zu verarbeiten. „Ich hab mich solange auf diesen einen Moment vorbereitet – und dann, peng, war er plötzlich da.“ Damit müsse man erst klarkommen.
Beeindruckt von Jacko Gills „Kracher“
Hatte Gregori Ott vor der Qualifikation noch eine grosse Vorfreude verspürt, setzte er sich im Final zusätzlichen Druck auf. „Wenn einer neben dir 24 m stösst, willst du das natürlich auch“, bemerkte der 17-jährige Gymnasiast in Anspielung auf Jacko Gill. Der neuseeländische U20-Weltmeister und Olympiakandidat hatte den U18-Weltrekord im zweiten Versuch mit 24,35 m regelrecht pulverisiert.
Doch auch Ott darf mit seinem Top-Ten-Ergebnis zufrieden sein: Mit 19,10 m blieb er in der Qualifikation als Neunter nur 8 Zentimeter unter seiner Schweizer U18-Allzeitbestleistung. Technisch stimmte es auch im Final. „Das Problem war der Kopf“, meinte Ott, der in Lille seine ersten internationalen Erfahrungen sammelte. Von diesen könnte er bereits am EYOF in zwei Wochen profitieren. Im türkischen Trabzon tritt das Wurftalent neben dem Kugelstossen auch im Diskuswerfen an.
Lille (Fr). U18-WM. 2. Tag. Finals. Männer. Kugel. 1. Jacko Gill (Neus) 24,35. Ferner: 10. Gregori Ott (SC Liestal) 18,60 (Qualifikation 19,10).


