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Viktor Röthlin erlitt eine zweite Lungenembolie Zürich | 25.03.2009
Medizinisches Bulletin:
Viktor Röthlin hat am vergangenen Donnerstag eine zweite Lungenembolie (links) erlitten. Ursache war das Ablösen des Thrombus in der rechten Beckenvene, der bereits eine Woche zuvor eine Embolie im rechten Lungen-Unterlappen ausgelöst hatte.
Der Rest-Thrombus wurde damals von den Fachärzten für Gefässkrankheiten als stabil beurteilt und sollte sich durch die medikamentöse Therapie langsam auflösen. Zum damaligen Zeitpunkt wurde in Kenntnis des Restrisikos auf ein invasives Vorgehen verzichtet.
Um die neue Lungenembolie möglichst rasch aufzulösen, wurde Viktor Röthlin zwischenzeitlich zur Einlage eines Lyse-Katheters auf die Intensivstation des Luzerner Kantonsspitals verlegt. Der Katheter konnte bereits nach 24 Stunden entfernt werden, da die Pulmonalis-Angiografie (Darstellung der Lungengefässe mittels Kontrastmittel) offene und freie Lungengefässe zeigte.
Unterdessen konnte der Olympia-Sechste das Spital wieder verlassen. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Durch die Lyse sind nun alle Thromben in der Lunge aufgelöst, ebenso ist die rechte Beckenvene jetzt frei. Somit dürfte der neuerliche gesundheitliche Rückschlag den Heilungsverlauf mittelfristig nicht beeinflussen.
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