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Marathonläufer Viktor Röthlin erlitt Lungenembolie | 17.03.2009
Damit muss Röthlin auf den Marathon vom 26. April in London verzichten; in der englischen Hauptstadt wollte der 34-jährige Obwaldner den Europarekord angreifen. Selbstredend kann er auch nicht am Kerzerslauf vom kommenden Samstag sowie am GP in Bern (18. April) starten. Je nach Genesungsverlauf will der WM-Dritte von 2007 jedoch im Herbst einen Marathon bestreiten.
Als Ursache für die Lungenembolie mit begleitender Lungenentzündung und Flüssigkeitsansammlung im Brustraum konnte eine Thrombose im Bereich der rechten Beckenvene ermittelt werden. Sein Blut wird nun während sechs Monaten verdünnt, die Lungenentzündung wird weiterhin antibiotisch behandelt.
Die Thrombose ist mit grosser Wahrscheinlichkeit nach dem Rückflug vom abgebrochenen Halbmarathon in Ras Al Khaima aufgetreten, als Röthlin während fünf Stunden in einer 4er Reihe "eingepfercht" war. In der ersten Woche nach der Rückkehr lief es ihm im Training zwar gut, doch in der darauf folgenden Woche ging es plötzlich deutlich schlechter.
Am vergangenen Mittwoch verspürte er im Anschluss an einen lockeren Trainingslauf über 10 km Atemnot, Brustschmerzen und musste Blut husten. Weil die Symptome trotz Therapie zunahmen, kehrte er am Samstag für genauere Untersuchungen in die Schweiz zurück. (Text: Sportinformation)
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